Aktivitäten, Themenbezogene Arbeitskreise


Arbeitskreis "Betriebsklima produktiv gestalten"
Arbeitskreis "Arbeitssicherheit"
Arbeitskreis "Moderation"
Arbeitskreis "Gesundheitsförderung in Kindertageseinrichtungen"
Arbeitskreis "Krankenhaus-Sozialdienste"
Arbeitskreis "Betriebliche Suchtkrankenhilfe"
Arbeitskreis "Gesunde Gemeinschaftsverpflegung"


Im Arbeitskreis "Betriebsklima produktiv gestalten” finden sich Einzelpersonen und Vertreter von Organisationen zusammen, die schon seit längerem mit dem Thema Mobbing am Arbeitsplatz beschäftigt sind. Sie wurden selbst des öfteren von Betroffenen und Ratsuchenden zu diesem Thema kontaktiert, sahen sich aber zu einer systematischen Betreuung und Beratung vielfach nicht in der Lage. Daraus entstand der Bedarf nach Austausch von Informationen und einer Vernetzung bei der Vermittlung von Hilfsangeboten.

Mitglieder des Arbeitskreises sind zur Zeit: die Arbeitskammer des Saarlandes, die Kooperationsstelle Hochschule und Arbeitswelt der Universität des Saarlandes, das Insitut für praxisorientierte Bildung (IFB), die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im Saarland (KISS) sowie die LAGS. Bei den bisher stattgefundenen Treffen wurden Informationen über die Möglichkeiten und Ressourcen der einzelnen Institutionen ausgetauscht und gemeinsame Arbeitsziele definiert. Erste Zielsetzungen bestehen vor allem in einer Bündelung der Beratungsressourcen, in der gegenseitigen Qualifizierung durch internen Wissens- und Kompetenzaustausch sowie in der Koordinierung der Hilfestellung für Betroffene und Betriebe.

Am 8. Juni 1998 führte der Arbeitskreis eine Veranstaltung mit dem Titel "Betriebsklima konstruktiv gestalten" durch. Unter demselben Titel ist bei der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt eine Broschüre erhältlich.

Kontaktadressen für den Arbeitskreis "Betriebsklima konstruktiv gestalten" sind:

Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt
Birgit Roßmanith
Im Stadtwald
Gebäude 31
66123 Saarbrücken
Tel.: (0681) 320-4802
Fax: (0681) 320-3780
E-Mail: kooperationsstelle@univw.uni-saarland.de
Arbeitskammer des Saarlandes
Maria Schreiner
Fritz-Dobisch-Straße 5
66117 Saarbrücken
Tel.: (0681) 4005-327
Fax: (0681) 4005-305

Der Arbeitskreis "Arbeitssicherheit" wird getragen vom Landesverband Südwestdeutschland der gewerblichen Berufsgenossenschaften. Hier wirken mit: Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, Gewerbeaufsichtsbehörden, Ministerium für Frauen, Arbeit, Gesundheit und Soziales, Ministerium für Bildung und Wissenschaft, Verband Deutscher Sicherheitsingenieure, Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte sowie weitere Behörden und Organisationen. Im Saarland existiert dieser Zusammenschluß seit 1991 mit dem Ziel, die Möglichkeiten der Kooperation zwischen Trägern des Arbeitssicherheitsgedankens auf regionaler Ebene auszuschöpfen.

Aufgabe des Arbeitskreises ist es, aus dieser Zusammenarbeit heraus Anregungen für die Umsetzung von Unfallverhütungsprogrammen zu geben, neue gesetzliche Bestimmungen zu erläutern und dabei den Erfahrungsaustausch nicht zu kurz kommen zu lassen. Daneben werden Informationsveranstaltungen für Sicherheitsfachkräfte, Unternehmensleitungen und Mitarbeitervertretungen organisiert.

Der Arbeitskreis "Arbeitssicherheit" ist auch in den Berufsschulen aktiv. Dort werden Informationsveranstaltungen organisiert, um Berufseinsteiger so früh wie möglich für das Thema "Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz" zu sensibilisieren.

Die im Arbeitskreis vertretenen Institutionen bieten den saarländischen Betrieben beratende Unterstützung an. Sie verstehen sich dabei weniger als Kontrollorgan, sondern vielmehr als Dienstleister in Sachen "Arbeitsschutz". Somit ist der Arbeitskreis "Arbeitssicherheit" ein wichtiger Fixpunkt in einem Netzwerk zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Region.


Im Arbeitskreis "Moderation" arbeiten derzeit 12 Teilnehmer aus Betrieben, Berufsverbänden und überbetrieblichen Institutionen zusammen. Dieser Arbeitskreis besteht seit September 1997 und dient sowohl dem Erfahrungsaustausch als auch der gegenseitigen Unterstützung bei der Planung und Moderation von Gesundheitszirkeln und Tagungen. Den Teilnehmern bietet sich hier die Möglichkeit, eigene Moderationen im Sinne einer "Manöverkritik" nachzubesprechen und gemeinsam mit den anderen Arbeitskreis-Mitgliedern Verbesserungsmöglichkeiten zu erörtern.

Ein zweiter Schwerpunkt des Arbeitskreises "Moderation" liegt auf dem Gebiet der Weiterbildung in Präsentationstechniken und unterstützenden Verfahren. Der Arbeitskreis trifft sich in regelmäßigen Abständen etwa 6-8 mal im Jahr.


Im Arbeitskreis "Gesundheitsförderung in Kindertageseinrichtungen" sind MitarbeiterInnen aus 50 Kindertageseinrichtungen im Saarland, sowie Vertreter aus Gesundheitsämtern, dem Landesjugendamt, der Unfallkasse des Saarlandes und der "Katholischen Hochschule für soziale Arbeit" vertreten. Das Ziel "Gesundheitsförderung in Kindertageseinrichtungen" ist seit Bestehen dieses Arbeitskreises (1992) von der Sorge um das gesundheitliche Wohlergehen der kleinen Schützlinge geprägt. Themen waren hier unter anderen eine gesunde Ernährung, das Erkennen von Entwicklungsstörungen, Suchtprävention, Medienerziehung und Sexualpädagogik.

Seit 1997 hat der Arbeitskreis "Gesundheitsförderung in Kindertageseinrichtungen" einen weiteren thematischen Schwerpunkt: Kindertageseinrichtungen sind ja nicht zuletzt auch Arbeitsstätten, in denen die Mitarbeiterinnen selbst mit spezifischen Belastungen und damit zusammenhängenden gesundheitlichen Risiken konfrontiert sind. Um ein genaueres Bild über die gesundheitliche Situation der Beschäftigten, über Belastungen, über "Lust und Frust" des Arbeitsalltags in Kindertageseinrichtungen zu gewinnen, wurde im Frühjahr 1997 eine schriftliche Befragung organisiert sowie im weiteren Verlauf ein Gesundheitsbericht erstellt.


Der Arbeitskreis "Krankenhaus-Sozialdienste" besteht seit April 1996 und trifft sich in unregelmäßigen Abständen. Von den rund 60 Krankenhaussozialarbeiter-/innen der Regionen nehmen 30 bis 40 an den Veranstaltungen teil. Für die Koordination sind gemeinsam die LAGS, der DBSH und die Deutsche Vereinigung für den Sozialdienst im Krankenhaus zuständig. Die Treffen stehen unter dem Aspekt "Betriebliche Gesundheitsförderung – ein Prozeß zur Sicherung der Qualitätsstandards der Krankenhaussozialarbeit".


Der Arbeitskreis "Betriebliche Suchtkrankenhilfe" trifft sich drei bis vier Mal im Jahr, um sich mit Fragen betrieblicher Suchtprävention und der sozialen Betreuung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auseinanderzusetzen. Im Arbeitskreis vertreten sind sowohl hauptberuflich als auch ehrenamtlich Tätige, die vor Ort mit sehr unterschiedlichen Aufgaben und Verantwortungsbereichen betraut sind. So ist immer sichergestellt, daß bei den Treffen ein breites Spektrum an Themen diskutiert werden kann. Da in den einzelnen Unternehmen die betriebliche Sozialarbeit und die Suchtberatung auf sehr unterschiedliche Weise integriert und etabliert sind, können die Arbeitskreismitglieder in hohem Maße von den Erfahrungen der jeweils anderen profitieren. Auf Wunsch und bei Bedarf werden Fachleute eingeladen, die vertiefende Informationen vermitteln.

Seit Januar 1998 trifft sich der Arbeitskreis, jedes Mal bei einem anderen Mitgliedsunternehmen. Im Anschluß an die eigentliche Sitzung finden in der Regel Betriebsbesichtigungen statt, um auf diese Weise Einblicke in die Abläufe und Produktionsbedingungen des betreffenden Unternehmens zu ermöglichen. Eine Verpflichtung zur regelmäßigen Mitarbeit besteht nicht, ebensowenig sind Mitgliedsbeiträge zu entrichten.

Ansprechpartnerin:
Petra Klein, Diplom-Psychologin
Betriebliche Suchtkrankenhilfe der SHG
Tel.: (0681) 889-2958 oder -2951
Fax: (0681) 889-2952


Der Arbeitskreis "Gesunde Gemeinschaftsverpflegung" bildete sich Anfang 1997 aus dem Forum Umwelt und Gesundheit und beschäftigt sich vorrangig mit einer zeitgemäßen, ökologischen und gesunden Verpflegung in Kantinen und Großküchen.

Zahlreiche Studien belegen, daß das Ernährungsverhalten zu chronischen Gesundheitsschäden führt, für die Prävention vieler chronischer Krankheiten spielt eine gesunde Ernährung also eine Schlüsselrolle. Ebenso unbestritten ist die Bedeutung der Kantinenverpflegung für das gesundheitliche Wohlbefinden der Belegschaft. Gleichzeitig wächst in der Bevölkerung eine kritische Einstellung gegenüber industriell hergestellten Lebensmitteln und der Wunsch nach einer gesunden und trotzdem wohlschmeckenden Ernährung. Ein Beleg dafür sind die zahlreichen Wochenmärkte, auf denen mehr und mehr Produkte von Bio-Landwirten angeboten werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeitskreises "Gesunde Gemeinschaftsverpflegung" entschlossen sich zu einem "Weg der kleinen Schritte". Fortbildungsmaßnahmen in denen "Genuß ohne Reue" oder "Natur auf den Teller" propagiert wird, werden flankiert von den gemeinsamen Besuch von Fachmessen. Am wichtigsten jedoch ist der regelmäßige Erfahrungsaustausch. Die Themen reichen von Hygienemaßnahmen, über Rezeptbörsen für Großküchen bis hin zum Aufbau eines Zulieferservices für Großküchen mit ökologisch erzeugten Lebensmitteln. Auf der Prioritätenliste ganz vorne: Schulungsmaßnahmen für das Personal in Krankenhäusern und Heimen - auch im Hinblick auf eine Zertifizierung "Ökologische Großküche". Die weiteren Treffen sind in einem Rhythmus von vier Monaten geplant.

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